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Die Bürgerverwaltung mit Paul Baumgartner, Aktuar und Vizepräsident, René Weber, Roman Engeler, Präsident und Kassier, Leo Braun und Marianne Zehnder bei Ihrer Verabschiedung (v.l.n.r.).
 

Letzter Akt wurde vollzogen
Mit der letzten Versammlung setzten die Bürgerinnen und Bürger von Ettenhausen einen Schlussstrich unter eine mehr als 200-jährige Geschichte, genehmigten die Jahresrechnung und verabschiedeten die einzelnen Mandatsträger.

Per 1. Januar 2012 mussten die vier Bürgergemeinden in der Politischen Gemeinde Aadorf zur Bürgergemeinde Aadorf fusionieren. Die diesjährige Versammlung in Ettenhausen diente deshalb dem einzigen und offiziellen Zweck, die Jahresrechnung 2011 zu genehmigen. Diese schloss zwar besser ab als budgetiert, aber dennoch mit einem Minus von rund 17'000 Franken. Erstmal präsentierte sich auch die für die Bürgergemeinde Ettenhausen essentielle Forstrechnung leicht defizitär, was aber aufgrund der vorherrschenden Rahmenbedingungen nicht anders erwartet werden konnte.
In seinem Jahresbericht ging Präsident Roman Engeler auf den per Ende 2011 fahrplanmässig abgeschlossenen Fusionsprozess ein und erwähnte zudem die speziellen Anlässe wie den «Bürgerzmorge» und die Holzereivorführung.

Mandatsträger verabschiedet
Nach dem obligaten, in diesem Jahr jedoch etwas gediegener gehaltenen Nachtessen wurden die verschiedenen Mandatsträger aus dem Wahlbüro, der Rechnungsprüfungskommission und der Bürgerverwaltung verabschiedet. Dabei konnte der Bürgerpräsident «Dienstkarrieren» von bis zu 25 Jahren ehren und mit passenden Geschenken verdanken.

Rückblick auf über 200 Jahre
Den offiziellen Schluss der Versammlung bildete ein mit Bildern und Filmausschnitten reich befrachtetes Referat von Roman Engeler, das die über 200-jährige Geschichte der Bürgergemeinde Ettenhausen zusammenfasste. Der Fokus wurde dabei auf die letzten knapp hundert Jahre gelegt, auf eine Zeitspanne also, an die sich viele der Anwesenden entweder noch direkt, oder sonst vom Hören und Sagen her gut erinnern konnten.
13. Februar 2012


Neuer Hüttenwart
Per 1. Mai 2011 übernimmt Bernhard Engeler, Guntershausen, die Funktion des Hüttenwarts der Waldhütte «Huggenbrunnen» und löst damit Louis Zehnder ab, der dieses Amt gut drei Jahre land ausgeführt hat. Die Bürgerverwaltung dankt Louis Zehnder für seine stets gewissenhaft ausgeführte Arbeit und wünscht Bernhard Engeler viel Freude im Betrieb mit der Waldhütte.
30. April 2011


Start ins letzte Jahr
Zum letzten Mal trafen sich die Ettenhauser Bürger zu einer ordentlichen Rechnungs- und Budgetversammlung. Bis Ende 2011 müssen sich die Bürgergemeinden innerhalb der Gemeinde Aadorf dann zu einer einzigen Bürgergemeinde zusammengeschlossen haben.

Präsident Roman Engeler durfte zur letzten Rechnungs- und Budgetversammlung der Bürgergemeinde Ettenhausen 60 Stimmberechtigte willkommen heissen. Der Fusionsprozess sei im Gang, eine eingesetzte Arbeitsgruppe beschäftige sich mit den Details dieses Zusammenschluss, führte der Präsident aus. «Die künftige Bürgergemeinde Aadorf wird mit 244ha Wald, 25 ha Feld, einem Kiesabbaugebiet, zwei Mehrfamilienhäuser und einigen Waldhütten sowie mit rund 550 Stimmberechtigten eine stattliche Grösse aufweisen», informierte Engeler weiter.
Der aktuelle Fusionsfahrplan sieht vor, dass bis zum Herbst 2011 die notwendigen Vorarbeiten abgeschlossen sind, so dass noch im laufenden Jahr eine Gründungsversammlung mit der Wahl der verschiedenen Organe stattfinden kann. Letztmals werden sich die Ettenhauser Bürger in rund einem Jahr zu einer Versammlung treffen. Dann wird jedoch lediglich noch die Rechnungsabnahme auf der Traktandenliste stehen.
Jahresrechnung mit Defizit Die Jahresrechnung 2010 der Bürgergemeinde Ettenhausen schloss mit einem Verlust von rund 9000 Fr., vorgesehen war ein Rückschlag von 20'000 Fr. Eine effiziente Holzhauerei, verbunden mit einem grösseren Holzeinschlag habe zu diesem besseren Ergebnis geführt, betonte Engeler. Diese Jahresrechnung wie das Budget für das laufende Jahr, das wiederum einen Verlust von rund 20'000 prognostiziert, wurden von der Versammlung diskussionslos genehmigt. Im letzten Jahr der Selbstständigkeit wird die Bürgergemeinde mit einem «Bürgerzmorge» in der Waldhütte «Huggenbrunnen» sowie einem Waldrundgang mit integrierter Holzereivorführung zwei besondere Anlässe durchführen.
Hüttenwart gesucht Louis Zehnder, Hüttenwart der Waldhütte «Huggenbrunnen», möchte etwas kürzer treten und diese Aufgabe einer anderen Personen übertragen. Sein grosses Engagement für diese beliebte Hütte wurde an der Versammlung gewürdigt und verdankt. Eine Nachfolge ist gegenwärtig noch nicht in Sicht, die Bürgerverwaltung wird jedoch bestrebt sein, in den nächsten Wochen eine Lösung zu finden.
13. Februar 2011

Christbaum-Verkauf
In diesem Jahr findet der Christbaum-Verkauf der Bürgergemeinde Ettenhausen am Samstag, 18. Dezember, statt. Erstmals können die vom starken Hagelschlag von Ende Mai 2009 beschädigten, eigenen Christbaumkulturen wieder genutzt werden, wenn auch nur im reduzierten Umfang, so dass erneut ein Teil der Christbäume aus dem Kanton Thurgau zugekauft werden musste. Der Verkauf beginnt um 8 Uhr an der Rüetschbergstrasse 3 (vis-à-vis Rest. Hirschen) in Ettenhausen. Vorausbestellungen möglich via E-Mail bge@r-engeler.ch

Fusionsprozess gestartet
Ende April trafen sich die Verwaltungen der Bürgergemeinden Aadorf, Ettenhausen, Guntershausen und Wittenwil erstmals zu einem informellen Austausch. Anlass war die bevorstehende Fusion dieser Körperschaften.
Das Gemeindegesetz im Kanton Thurgau schreibt vor, dass in einer politischen Gemeinde künftig nur noch eine Bürgergemeinde existieren darf. Für Aadorf bedeutet dies, dass die vier Bürgergemeinden Aadorf, Ettenhausen, Guntershausen und Wittenwil fusionieren müssen, wozu ihnen der Kanton eine Frist bis Ende 2011 Zeit einräumt.
Auf Einladung der Bürgergemeinde Ettenhausen haben sich nun die Verwaltungen dieser vier Körperschaften in der Waldhütte «Huggenbrunnen» ein erstes Mal getroffen. Ziel dieses Treffens war es, einerseits diesen unausweichlichen Fusionsprozess in Gang zu bringen, anderseits wollte man damit eine gemeinsame Vertrauensbasis mit Blick auf eine starke, gut funktionierende Bürgergemeinde schaffen, die dann den Namen der politischen Gemeinde tragen wird.
Ein erster Blick auf das neue Gebilde zeigt, dass die künftige Bürgergemeinde Aadorf mit rund 250 Hektar Wald, 25 Hektar Feld (wovon 2 Hektar Kiesabbaugebiet), weiteren Liegenschaften wie dem Forstwerkhof, dem Bibliotheksgebäude, Mehrfamilienhäusern und Waldhütten eine ansehnliche Grösse mit einer soliden und gesunden Finanzbasis haben wird. Das gesamte Stimmregister dürfte etwas über 500 Personen umfassen.
Die Bürgerverwaltungen haben sich geeinigt, die längst mögliche Frist der Eigenständigkeit zu nutzen und die Fusion auf den 31. Dezember 2011 zu vollziehen. Damit wird es unausweichlich, die Ende Mai 2011 zu Ende gehende Amtsdauer der verschiedenen Gremien zu verlängern. Ein entsprechendes Gesuch sollte vom Kanton jedoch problemlos bewilligt werden. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus den Präsidenten der vier Gemeinden, wird nun in den nächsten Monaten den Zusammenschluss vorbereiten, insbesondere eine Gemeindeordnung ausarbeiten. Über diese sowie über die Bestellung der notwendigen Organe soll dann an einer Gründungsversammlung im Herbst 2011 befunden werden.
3. Mai 2010

Besser als erwartet
Mehrerträge bei der Vermietung der Waldhütte «Huggenbrunnen» und beim Holzverkauf, sowie tiefere Kosten in der Holzhauerei bescherten der Bürgergemeinde Ettenhausen einen besseren Rechnungsabschluss als ursprünglich vorgesehen.
Zur ordentlichen Gemeindeversammlung der Bürgergemeinde Ettenhausen konnte Präsident Roman Engeler 61 Stimmberechtigte willkommen heissen. In seinem Jahresbericht ging er auf die etwas labile Lage auf dem Holzmarkt ein, der im letzten Jahr nach einem längeren Aufwärtstrend eher wieder nach unten zeigte. Für die Bürgergemeinde bedeutete dies zwar einen geringeren Erlös pro Kubikmeter Rundholz, aufgrund der geernteten Mehrmengen insgesamt aber trotzdem etwas höhere Erträge. Zusammen mit den geringeren Rüstkosten und den Mehrerträgen bei der Vermietung der Waldhütte «Huggenbrunnen» schloss die Jahresrechnung statt mit knapp 2000 Fr. minus besser ab als erwartet. Massgebend an diesem Defizit war der Abschreibungsbedarf der neuen Waldhütte.
Diese Abschreibungen sind einerseits dafür verantwortlich, dass auch das Budget für das laufende Jahr einen Verlust prognostiziert. Anderseits wird der Hagelschlag vom vergangenen Mai seine Folgen zeitigen, indem die Qualität des zu schlagenden Holzes eher gering und die Beträge für die Waldpflege unterdurchschnittlich sein werden. Zudem ist damit zu rechnen, dass sich die Christbaumkulturen noch nicht gänzlich erholt haben werden, so dass für den traditionellen Verkauf auf externe Lieferanten zurückgegriffen werden muss. Sowohl Rechnung wie Budget gaben jedoch zu keinen Diskussionen Anlass und wurden jeweils einstimmig genehmigt.
Bis Ende 2011 müssen sich im Thurgau die Bürgergemeinden innerhalb einer politischen Gemeinde zusammenschliessen. Im Frühjahr wollen sich deshalb die Bürgerverwaltungen innerhalb der Gemeinde Aadorf zu einem ersten Informationsaustausch treffen, informierte der Präsident. Zudem erwähnte er, dass am Wochenende des 14,/15. August nach 100 Jahren erstmals wieder ein Waldfest in Ettenhausen stattfinden werde. Für dieses von den Ettenhauser Dorfvereinen organisierte Fest stellt die Bürgergemeine das Festareal sowie einen Geldbetrag zur Verfügung.
Im zweiten Teil der Versammlung konnten die Anwesenden ihr Wissen über Ettenhausen testen. In einem Quiz waren sie aufgefordert, zwanzig Fragen zu Vorkommnissen, einen Zeitraum von 1798 bis 2011 betreffend, zu beantworten. Aus diesem Quiz ging mit Christa Wägeli, Carol Baumgartner und Gaby Zahn ein Frauentrio als Sieger hervor.
15. Februar 2010

Zusammenschluss als Chance sehen

Ab Jahresbeginn 2012 wird es innerhalb einer Politischen Gemeinde im Thurgau nur noch eine einzige Bürgergemeinde geben. Zu diesem Thema referierte Ruedi Herzig, ehemaliger Stabschef des kantonalen Departements für Inneres und Volkswirtschaft, an der Bürgerversammlung in Ettenhausen.

Bis zu seiner Pensionierung im letzten Herbst war Ruedi Herzig während Jahrzehnten als Departementsekretär und Stabschef des Innern und Volkswirtschaft tätig und hat in dieser Zeit verschiedene Projekte im Rahmen der Thurgauer Gemeindereorganisationen eng begleitet. In den letzten Jahren befasste er sich auch mit den Umstrukturierungen der Bürgergemeinden, die bekanntlich bis Ende 2011 innerhalb einer Politischen Gemeinde fusionieren müssen.
Aus seinem reichen Erfahrungsschatz wusste Herzig einiges zu berichten. Er rief dazu auf, die bevorstehende Fusion als Chance zu sehen, damit sich eine starke und letztlich auch lebensfähige Bürgergemeinde entwickeln könne. «Schaffen Sie ein Klima des Vertrauens und pflegen Sie dieses in der neuen Gemeinde», meinte Herzig. Er warnte auch davor, das Bürgergut in irgendeiner Weise zu veräussern oder aufzuteilen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen würden diesbezüglich enge Grenzen setzen, wenn gleich einem etwas grösseren «Abschlussfest» nichts im Wege stünde.
Die statutarischen Geschäfte gaben zu keinen Diskussionen Anlass. In seinem Jahresbericht erwähnte Bürgerpräsident Roman Engeler die Einweihung und Inbetriebnahme der neuen Waldhütte im «Huggenbrunnen» als spezielles Ereignis. Die Waldhütte wurde im letzten Jahr wesentlich stärker als erwartet frequentiert. Für deren Bau und die zusätzlichen Einrichtungen reichten die Gelder des Kreditrahmens und des im Budget 2008 gesprochenen Betrags aus.
Die Gesamtrechnung 2007 der Bürgergemeinde Ettenhausen schloss mit einem Rückschlag von knapp 10'000 Franken ab. Budgetiert war jedoch ein rund doppelt so hohes Defizit. Obwohl die Forstrechnung auch im laufenden Jahr positiv ausfallen dürfte, rechnet man beim Budget 2009 aufgrund von notwendigen Abschreibungen mit einem ähnlich hohen Verlust wie im vergangenen Jahr.
16. Februar 2009

Positive Forstrechnung

Der Aufwind auf dem Holzmarkt bescherte der Bürgergemeinde Ettenhausen einen positiveren Rechnungsabschluss als ursprünglich vorgesehen. Die Arbeiten rund um die Waldhütte «Huggenbrunnen» konnten abgeschlossen werden.

Zur ordentlichen Gemeindeversammlung der Bürgergemeinde Ettenhausen konnte Präsident Roman Engeler 69 Stimmberechtigte willkommen heissen. In seinem Jahresbericht erläuterte er einerseits die Lage auf dem Holzmarkt, auf dem nach zwei Jahren mit einem Aufwärtstrend im laufenden Jahr wohl eine gewisse Stabilisierung eintreffen werde. Anderseits stand aber die Realisierung der Waldhütte im «Huggenbrunnen» im Zentrum der Berichterstattung. Die Bauarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen und die Hütte ist zur Vermietung freigegeben, wobei die Bürgerverwaltung ein entsprechendes Reglement mit Tarifliste erstellt hat.
Der vor einem Jahr bewilligte Kreditrahmen für den eigentlichen Bau konnte trotz einer Änderung des Projekts eingehalten werden, allerdings sind die Kosten für die Möbilierung etwas höher als der von Einwohnerverein zugesprochene Betrag. Für diese Möbilierung und für weitere Anschaffungen rund um den Betrieb der Waldhütte genehmigte die Versammlung eine grössere Position im Budget 2008.
Die Rechnung 2007 schloss mit einem Überschuss von rund 10'000 Franken ab, wobei in diesem Betrag bereits eine Verzinsung der Forstreserve enthalten ist, was nach mehreren Jahren wieder einmal möglich wurde. Obwohl die Forstrechnung auch im laufenden Jahr positiv ausfallen dürfte, rechnet man beim Budget 2008 mit einem Verlust, da wie erwähnt weitere Anschaffungen für die Waldhütte vorgesehen sind. Sowohl Rechnung wie Budget gaben jedoch zu keinen Diskussionen Anlass und wurden jeweils einstimmig genehmigt.
Im Anschluss an die offiziellen Traktanden präsentierte Vizepräsident Paul Baumgartner die Entstehung der neuen Bürgerhütte in Wort und Bild. Befriedigt nahmen die Anwesenden davon Kenntnis, dass innerhalb von weniger als sechs Monaten aus den öden Munitionsdepots der Schweizer Armee ein gefreutes und gut in die Umgebung integriertes Bauwerk geschaffen wurde.
11. Februar 2008

Waldhütte im Rohbau erstellt
Der Rohbau der Waldhütte im Huggenbrunnen ist erstellt. Es handelt sich um ein Blockhaus. In den nächsten Tagen wird das Dach eingedeckt und der Annex-Bau erstellt, bevor dann die Inneneinrichtung (Bodenbelag, Ofen, Verkabelung und Wasserkreislauf) montiert wird.
7. November 2007

Munitionsdepot: Abbruch gestartet
Am 20. August hat eine Einheit der Schweizer Armee mit dem Abbruch der beiden Munitionsdepots im Huggenbrunnen im Rahmen einer WK-Übung begonnen. Das Material wird dabei fachgerecht entsorgt. Während das östlich gelegene Depot vollständig abgebrochen wird, wird beim westlich gelegenen der Keller mit samt der bestehenden Bodenplatte erhalten bleiben. Auf dieses Fundament wird vermutlich noch diesen Herbst die geplante Waldhütte erstellt werden.
22. August 2007


Bürgergemeinde Ettenhausen, Wahlen 2007

Eingegangene Anzahl Stimmausweise: 56
Anzahl Stimmzettel: 56
Verwaltung:
- Leer 0
- Ungültig 0
- Paul Baumgartner 54
- Leo Braun 52
- René Weber 51
- Marianne Zehnder 47
- Vereinzelte 0
Präsident:
- Leer 3
- Ungültig 0
- Roman Engeler 53
- Vereinzelte 0
Wahlbüro:
- Leer 0
- Ungültig 0
- Monika Baumgartner 51
- Bruno Schwager 53
- Christa Wägeli 52
- Vereinzelte 3
Rechnungsprüfungskommission:
- Leer 0
- Ungültig 0
- Bruno Schmid 55
- Alois Zehnder 55
- Ignaz Zehnder 55
- Vereinzelte 1
Suppleant:
- Leer 8
- Ungültig 0
- Sonja Mathis 47
- Vereinzelte 1
Für das Wahlbüro:
Roman Engeler, Präsident
Paul Baumgartner, Aktuar
22. April 2007

Kredit für Waldhütte klar genehmigt

An der Bürgerversammlung Ettenhausen wurde ein Kredit von 250'000 Franken für den Bau einer Waldhütte mit grossem Mehr genehmigt. Dank den besseren Holzpreisen konnte die Jahresrechnung 2006 mit einem kleinen Gewinn abgeschlossen werden.

Die Umnutzung der beiden leer stehenden Munitionsdepots im Gebiet «Huggenbrunnen» beschäftigt die Bürgergemeinde Ettenhausen bereits seit einiger Zeit. Vor rund einem Jahr wurden mit kommunalen und kantonalen Stellen verschiedene Umnutzungsmöglichkeiten ausgelotet. Dabei konnte ein Weg gefunden werden, wie man das Vorhaben rechtlich einwandfrei in die Tat umsetzen kann. Darauf hat die Bürgergemeinde im vergangenen Jahr ein entsprechendes Baugesuch eingereicht, das infolge des langwierigen Verfahrens (unter anderem Änderung des regionalen Waldplans) jedoch noch immer in Bearbeitung ist.
Das projektierte Gebäude, das auf die Grundmauern eines der beiden Munitionsdepots zu stehen kommt und ganz in Holz gebaut wird, weist eine Fläche von rund 75 Quadratmetern auf und wird durch einen halboffenen Lagerraum mit rund 40 Quadratmetern ergänzt. Der dafür veranschlagte Kredit von 250'000 Franken wurde von 69 anwesenden Stimmberechtigen nach kurzer Diskussion bei zwei Gegenstimmen klar genehmigt. Die Bürgergemeinde hofft nun auf eine baldige Bewilligung, so dass mit dem Bau noch in diesem Jahr begonnen werden kann.

Positive Jahresrechnung
Die restlichen Traktanden gaben zu keinen Diskussionen Anlass. Entgegen dem Budget konnte Bürgerpräsident Roman Engeler für das Jahr 2006 einen positiven Abschluss der Rechnung präsentieren. Verantwortlich dafür waren die nach einer Talfahrt von 15 Jahren erstmals wieder gestiegenen Holzpreise. Aufgrund dieser Trendumkehr auf dem Holzmarkt erhofft man sich gemäss Budget auch für das laufende Jahr einen positiven Rechnungsabschluss.

Erneuerungswahlen
Obwohl im Jahre 2011 die Bürgergemeinden innerhalb einer politischen Gemeinde zu fusionieren haben, müssen die neuen gesetzlichen Vorgaben betreffend Grösse einer Gemeindeexekutive erfüllt werden. So wird auch die Bürgerverwaltung Ettenhausen nach über 200 Jahren des Funktionierens für die letzten vier Jahre ihrer Eigenständigkeit von drei auf fünf Mitglieder aufgestockt. Die im Anschluss an die Versammlung durchgeführte Wählerversammlung kürte dabei Marianne Zehnder und René Weber als offizielle neue Kandidaten. Von den bisherigen Mandatsträgern treten alle zur Wiederwahl an. Die Erneuerungswahlen finden an der Urne am Wochenende des 21./22. April 2007 statt.

12. Februar 2007